Am vergangenen Wochenende fand im Landkreis Meißen eine umfangreiche Einsatzübung der Wasserrettung statt. Ausgangslage war ein havariertes Fährschiff mit einem Brand im Maschinenraum sowie mehreren verletzten Personen an Bord. An der Übung beteiligt waren Einheiten der Wasserrettung (DLRG, ASB, JUH, Wasserwacht) sowie die Freiwillige Feuerwehr.
Ziel der Übung war die realitätsnahe Erprobung des koordinierten Vorgehens bei einem komplexen Schadensereignis auf dem Wasser. Dabei wurden insbesondere der Aufbau und die Umsetzung geeigneter Führungsstrukturen, die Rettung und Evakuierung verletzter Personen mittels Rettungsbooten, die medizinische Versorgung an einer eingerichteten Behandlungsstelle sowie Maßnahmen der Brandbekämpfung trainiert. Ein besonderer Fokus lag auf der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte.
Derartige Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Gefahrenabwehr und tragen maßgeblich dazu bei, Einsatzabläufe zu standardisieren, Schnittstellen zu optimieren und mögliche Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren. Insbesondere bei komplexen Einsatzlagen auf dem Wasser ist ein reibungsloses Zusammenwirken aller beteiligten Organisationen von entscheidender Bedeutung.
Die DLRG Meißen war mit insgesamt 15 Einsatzkräften vor Ort vertreten und stellte die Einsatzabschnittsleitung Wasserrettung sowie drei Bootstrupps. Die Übung verlief sehr erfolgreich, sodass bestehende Abläufe weiter gefestigt und wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze gewonnen werden konnten.
Ein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräften, die mit hohem Engagement zum erfolgreichen Verlauf der Übung beigetragen haben.