20.11.2016 Sonntag  Internationaler Deutschlandpokal der DLRG mit Meißner Beteiligung

In Warendorf (NRW) fand am Wochenende der Deutschlandpokal der DLRG-Rettungsschwimmer statt, an dem die Nationalmannschaften aus 11 Ländern (Europa, Kanada, Südafrika) und Auswahlmannschaften aus 17 deutschen Landesverbänden teilnahmen. Die Deutsche Nationalmannschaft konnte den Pokal diesmal nach hartem Kampf vor den italienischen und polnischen Nationalteams in Empfang nehmen. Bei den Männern dominierten die Deutschen und bei den Frauen die Italienerinnen. Der amtierende Weltmeister Danny Wieck verbesserte seinen eigenen Weltrekord über 50 m Retten.

Ihren ersten großen internationalen Wettkampf als sächsische Kadersportlerin absolvierte Undine Lauerwald. Dabei startete die 13-jährige das erste Mal auf den Strecken der Erwachsenen als Jüngste bei den Junioren (AK 14 – 17). Das „Küken“ der sächsischen Mannschaft (11 Sportler) gab dabei einen hervorragenden Einstand. In Teilnehmerfeldern von durchschnittlich 140 Schwimmern konnte sie sich meist in der ersten Hälfte platzieren.

Über 50 m Retten (25 m Anschwimmen, 25 m Puppe schleppen) wurde sie 22. in der Juniorenwertung und dabei zweitschnellste ihrer Altersklasse. Ihre beste Platzierung erreichte Undine über 100 m Lifesaver (mit Flossen und Rettungsgurt 50 m Anschwimmen, Eingurten, 50 m Puppe schleppen). Dabei war sie Schnellste ihrer Altersklasse und 17. In der Juniorenwertung. Hier platzierte sich Undine deutlich vor der amtierenden deutschen Alterklassenmeisterin. Über 100 m Retten mit Flossen (50 m Anschwimmen mit Flossen, 50 m Puppe schleppen) wurde die Meißnerin 21. Die größte Herausforderung war der erste Start über 200 m Superlifesaver ( 75 m Freistil, 25 m Puppe schleppen, im Wasser Flossen anziehen und Gurt anlegen, 50 m Anschwimmen, Puppe eingurten und 50 m schleppen). Undine erkämpfte hier die beste Zeit ihrer Altersklasse und den 24. Platz in der Juniorenwertung. Mit ihren Leistungen war Undine damit die erfolgreichste sächsische Rettungsschwimmerin. In der motivierenden Atmosphäre dieses hochrangigen Wettkampfs konnte die Meißnerin alle Meldezeiten deutlich verbessern. Zweitbester sächsischer Starter wurde mit Christian Jentzsch ebenfalls ein Meißner.

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Bericht

Von: Ute Christiane Lauerwald

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