04.02.2012 Samstag  JET übt sich in der Eisrettung

Da es diesem Winter bisher kaum frostige Temperaturen gab, nutzte das Jugend-Einsatz-Team der DLRG Niederes Elbtal die aktuelle Kältefront, um sich in der Eisrettung zu üben.

Dazu traf sich das JET am Samstagnachmittag, den 4.2.12 am Schlettaer Dorfteich. Die insgesamt 8 JET´ler wurden von 4 Ausbildern auf mögliche spätere Einsätze vorbereitet. So wurde neben traditionellen Rettungsmittel (z.B. Wurfball, Rettungsleiter) und bewährten Techniken (z.B. Menschenkette) auch neue Mittel ausprobiert.
So konnten die neu erhaltenen „Einstunden-Überlebensanzüge“ von erfahreneren Wasserrettern getestet werden. Durch diese ist es unseren Wasserrettern möglich, kälte- und feuchtigkeitsgeschützt auch im Wasser bis zu einer Stunde effektiv arbeiten zu können. Daraus resultiert natürlich eine höhere operative Breite, die sich bei zukünftigen Einsätzen sicher auf den rascheren Erfolg bzw. qualitativ höherwertige Arbeit niederschlagen wird. Nicht zuletzt wird dadurch dem Eigensicherungsgedanke, welcher stets oberste Priorität hat, nun auch unter extremen Winterbedingungen adäquat entsprochen.
Die Übung gliederte sich in mehrere Abschnitte, welche schrittweise die neuen Kameraden unseres JETs auf eine zukünftig erfolgreiche Aufgabenbewältigung vorbereiteten. So wurden im ersten Schritt während eines Gedankenspieles in unserer Technikhalle mögliche Szenarien gelöst und evtl. benötigte Materialien zusammen gestellt. Im nächsten Schritt, mussten Gefahren vor Ort erkannt und mögliche Sicherungstaktiken erarbeitet werden.
Nachdem die Grundlage (z.B. Zelt, Heizung) für eine erfolgreiche Übung geschaffen wurde, konnte im Stationsbetrieb die ersten Erfahrungen gesammelt werden. Anschließend konnten sich alle Kameraden bei warmen Tee und Keksen an der Feuertonne wieder stärken, dann ging es zur großen Abschlussübung.
Diese fand in Form einer SERC (Simulated Emergency Rescue Competition = Simulierte Rettungsübung) statt. Dabei mussten die JET´ler unter Führung eines erfahrenen Kameraden eine komplexe Einsatzsituation bewältigen, in welcher eine Personengruppe durch ihren Leichtsinn auf dem Eis in teilweise höchste Gefahr (Eiseinbruch) geraten war.
Nach dieser erfolgreichen Übung packten wir wieder alles zusammen, verstauten die Technik in der Halle und gingen mit Vorfreunde auf das am Sonntag (5.2.12) stattfindende Eislaufen nach Hause. Wollen wir hoffen, dass wir uns stets nur auf dem Eis bewegen, und nicht die trainierten Techniken im Ernstfall bei uns oder vor allem Anderen anwenden müssen.

Kategorie(n)
Bericht

Von: Jan Hattwig

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